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HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN
MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT II INSTITUT FÜR MATHEMATIK PROF. PHD. ANDREAS GRIEWANK DR. NIEPAGE DR. STEFAN K¨ORKEL JAN RIEHME DR. JULIA STERNBERG |
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Humboldt-Universität zu Berlin,
Institut für Mathematik,
Unter den Linden 6, D-10099 Berlin
Bei einer Prüfung mit Multiple-Choice-Fragen werden drei Fragen gestellt,
wobei für jede der drei Fragen zwei Antworten zur Auswahl vorliegen, von denen
jeweils genau eine richtig ist. Die Antworten werden von einem nicht
vorbereiteten Prüfling rein zufällig und unabhängig voneinander angekreuzt
(Gleichverteilung). Sei
die Zufallsvariable, welche die Anzahl der
richtigen Antworten angibt. Bestimme bei Zugrundelegung eines geeigneten
Wahrscheinlichkeitsraumes
die Verteilung der Zufallsvariable
bzgl.
.
(10 Punkte)
Eine Spielbank bietet folgendes Glücksspiel an: drei faire Würfel werden gleichzeitig geworfen, der Spieler erhält
(10 Punkte)
Gegeben sei der Wahrscheinlichkeitsraum
mit
und
und
. Ferner
seien die reellen Zufallsvariablen
definiert durch
(i)
und
,
(ii)
und
,
(iii)
und
an. Skizziere die Verteilungen (i), (ii), (iii) jeweils in einem Diagramm. (Zeichne dazu Punkte in ein zweidimensionales Koordinatensystem ein mit entsprechender Angabe der Wahrscheinlichkeiten. Dabei sollen nur solche Punkte gezeichnet werden, die einer positiven Wahrscheinlichkeit entsprechen.)
(30 Punkte)
In einer Familie mit drei Kindern werden die Wahrscheinlichkeiten für Jungen und Mädchen als gleich angenommen. Berechne für die Anzahl der Jungen
(10 Punkte)
Die Brenndauer von Glühlampen sei normalverteilt mit einem Mittelwert von 900 Stunden und einer Standardabweichung von 100 Stunden. Bestimme die Wahrscheinlichkeiten für eine Brenndauer
(10 Punkte)
Berechne die Varianz der Poisson-Verteilung
Zeige: Die Verteilung
(10 Punkte)
Beim radioaktiven Zerfall ist die Wartezeit bis zum ersten Zerfall gegeben durch
.
(10 Punkte)